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Clever Anlegen : Das Eigenheim mithilfe von Aktienfonds abzahlen – geht das?

Hausbaufinanzierung: einfach auf dem Papier, kompliziert in der Praxis Bild: picture alliance/K-H Spremberg

Viele Menschen hegen den Traum von der eigenen Immobilie, doch wie finanziert man sie am Ende noch gewinnbringend? Mit diesen Tipps kann es funktionieren.

          5 Min.

          Die Zinsen für Kredite sind im Keller, und die Kurse der Aktien sind in den vergangenen Monaten trotz Corona gestiegen. Sind das nicht gute Aussichten, um bei der Finanzierung von Eigenheimen ein Schnäppchen zu machen? Was halten Sie von der Idee, die Schulden für das eigene Dach über dem Kopf mit Hilfe von Aktien zu tilgen? Der eine von Ihnen wird bestimmt den Kopf schütteln, da ihm das wie Roulette vorkommt, doch die andere von Ihnen wird garantiert Gefallen daran finden, weil die Zinsdifferenz ordentliche Gewinne verspricht. Daher möchte ich die Geschichte für die Unentschlossenen von Ihnen mal in Zahlen packen und mit Ihnen über die Chancen und Risiken der Sache sprechen. Einverstanden?

          Volker Looman
          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Die Käufer eines Hauses, ein Ehepaar mit zwei Kindern, sind 36 und 34 Jahre alt. Bei ihnen liegen auf verschiedenen Konten rund 250.000 Euro, die durch Geschenke und Sparsamkeit zusammengekommen sind. Das Eigenheim, das die Familie kaufen möchte, steht in Bayern, ist 15 Jahre alt und wird für 800.000 Euro angeboten. Hinzu kommen Nebenkosten von 50.000 Euro, so dass der effektive Kaufpreis auf 850.000 Euro steigt. Das erfordert einen Kredit von 600.000 Euro, wie Sie sehen, und wenn Sie diese Kolumne nicht zum ersten Mal lesen, dann wissen Sie, dass ich ein Freund schneller Tilgung bin. Es ist und bleibt eine feine Sache, um den 50. Geburtstag herum ohne Schulden dazustehen, und wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind, sollten sie auch sinnvoll verwendet werden. Das leuchtet Ihnen doch ein, oder sind Sie anderer Meinung?

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