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Altersvorsorge : Neue Ideen zur Reform der Riester-Rente

Eine Reform der Riester-Rente ist zwar im Koalitionsvertrag erwähnt, Verbraucherschützer und Versicherer wünschen sich aber eine schnellere Lösung. Bild: dpa

Ist die Riester-Rente noch eine sinnvolle Strategie, um für das Alter vorzusorgen? Die Politik zögert mit einer Reform. Verbraucherschützer setzen sich für einen radikalen Neustart ein.

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          Für Mitteilungen wie diese ist in der Regel kein Platz in Presseerklärungen. Doch als die Debeka jüngst ihre Jahresergebnisse vorstellte, hieß es geradezu beiläufig: Man stelle das Neugeschäft mit der Riester-Rente ein. „Die dauerhaft niedrigen Zinsen und die starken gesetzlichen Restriktionen wirken massiv auf die Kapitalanlagemöglichkeiten von Riester-Renten ein“, sagte Lebensversicherungsvorstand Normann Pankratz zur Begründung. „Insbesondere durch den geforderten Beitragserhalt ist kein Freiheitsgrad zur Generierung von positiven Kapitalerträgen vorhanden.“

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Die Debeka ist nicht irgendein Marktteilnehmer. Den Koblenzer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sehen viele als das gute Gewissen der Branche. Wenn schwierige Rollen in den Unternehmensverbänden gesucht werden, schickt man den Beamtenversicherer gern vor, der bei Kundenbefragungen regelmäßig Bestnoten erhält. Als vor Jahren über die Rolle von die Debeka empfehlenden Tippgebern in Behörden geschrieben wurde, gab sie diese Praxis auf und unterstützte die ortsansässige Hochschule in der Forschung über gute Unternehmensführung.

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