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Millennials : Lieber erben statt sparen

Viele Menschen verlassen sich bei der Vermögensbildung auf eine Erbschaft oder eine Schenkung. Bild: dpa

Ein großer Anteil der jüngeren Generation verlässt sich darauf, im Alter ein Erbe oder eine Schenkung zu erhalten. Ansonsten wären sie finanziell schwer getroffen.

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          In Deutschland werden jedes Jahr in dem Zeitraum von 2012 bis 2027 bis zu 400 Milliarden Euro vererbt und verschenkt, das schätzte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) noch im Jahr 2017. Wie viel jedoch genau vererbt wird, ist nicht bekannt. Aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitut Cicero Group, das im Auftrag des amerikanischen Vermögensverwalters Columbia Threadneedle durchgeführt wurde, lässt sich aber schließen, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung genau darauf verlässt: im Alter ein Erbe oder eine Schenkung zu erhalten – vor allem die sogenannten Millennials aus den Geburtenjahrgängen von 1980 bis 2000.

          Antonia Mannweiler
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          40 Prozent der Befragten aus dieser Altersgruppe gaben in der Studie, die der F.A.Z. vorab vorliegt, an, dass sie finanziell schwer getroffen wären, erhielten sie keine größeren finanziellen Zuwendungen wie eine Erbschaft oder eine Schenkung. Einem Drittel der Befragten Millennials war es demnach wichtiger, durch Konsum greifbaren Besitz zu erwerben, als ein finanzielles Vermögen aufzubauen. Im Gegensatz dazu gaben aber 37 Prozent der Studienteilnehmer an, dass die Rentnergeneration in 30 Jahren finanziell auf die Unterstützung ihrer Kinder und Enkel angewiesen sein dürften.

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