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Für junge Akademiker : Ob sich das Eigenheim auf Zeit lohnt

  • -Aktualisiert am

Der Traum vom Familienglück in den eigenen vier Wänden kann auch auf Zeit gelebt werden. Bild: INTERFOTO

Für Familien ohne Kapital ist es schwierig ein stadtnahes Eigenheim zu finanzieren. Jedoch kann man den Vermieter gegen eine Bank tauschen – und das Haus im Alter wieder verkaufen.

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          Der Aufbau des Privatvermögens ist für junge Akademiker, die in Großstädten leben, wahrlich kein Zuckerschlecken. Sie haben auf der einen Seite ordentliche Einkommen, doch auf der anderen Seite ist das Leben so teuer, dass kaum Geld übrig bleibt. Daher sind Eigenheim und Altersvorsorge in vielen Fällen heikle Themen. Sollte das Leben durch Arbeitslosigkeit oder Scheidung erschüttert werden, droht sogar der finanzielle Absturz. Oftmals sind es aber nicht große Ereignisse, sondern kleine Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wie schmal der Weg auf dem Aufstieg zum finanziellen Erfolg ist, wird im heutigen Beispiel deutlich.

          Ein junger Anwalt ist 33 Jahre alt. Er ist verheiratet, und seine Frau ist zwei Jahre jünger. Das Ehepaar hat eine Tochter, die neun Monate alt ist, und es wünscht sich noch ein zweites Kind. Die Familie lebt in einer süddeutschen Großstadt. Das monatliche Bruttoeinkommen liegt bei 5000 Euro. Davon bleiben nach Abzug der Sozialabgaben und Steuern exakt 3377 Euro übrig, weil die Liste der Abgaben sieben Posten umfasst: 60 Euro für die Arbeitslosenversicherung, 363 Euro für die Krankenkasse, 606 Euro für das Finanzamt, 34 Euro für die Kirche, 71 Euro für die Pflegeversicherung, 23 Euro für die Solidarität und 465 Euro für die Rentenversicherung.

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