https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vorsorgen-fuer-das-alter/jeder-vierte-erwachsene-sorgt-nicht-fuers-alter-vor-16349201.html

Sparen für die Rente : Jeder Vierte denkt nicht an die Altersvorsorge

  • Aktualisiert am

Wer früh spart, hat später mehr. Bild: obs/DEVK

Die Bürger machen sich weniger Gedanken über ihre Altersvorsorge als noch vor wenigen Jahren, zeigt eine neue Umfrage. Frauen stehen Männern aber in (fast) nichts mehr nach.

          1 Min.

          Knapp jeder vierte Erwachsene in Deutschland hat sich noch keine ernsthaften Gedanken über seine Altersvorsorge gemacht. Das geht aus einer Umfrage für den Bundesverband deutscher Banken hervor. Im Jahr 2014 hatte noch knapp jeder Fünfte angeben, sich bislang nicht oder eher nicht damit beschäftigt zu haben, wie er seinen Lebensunterhalt im Alter sichert. Der Anteil derer, die dem Thema volle Aufmerksamkeit widmen, ist auf unter die Hälfte gesunken.

          Die repräsentative Umfrage ging Unterschieden zwischen Frauen und Männern beim Thema Geld nach. Frauen nehmen sich demnach ebenso regelmäßig Zeit für ihre Finanzplanung wie Männer. Frauen stünden Männern in Sachen Selbstvertrauen beim Umgang mit Geld in nichts mehr nach, hieß es weiter.

          Aber sie sparen weniger: Jeder dritte Mann legt monatlich mehr als 200 Euro zurück – bei Frauen ist es nur jede Fünfte. „Ob Frauen anders sparen als Männer, lässt sich insofern bejahen, als dass sie deutlich weniger sparen (können)“, hieß es zur Erklärung. Sie seien noch immer in geringerem Maße berufstätig als Männer, arbeiteten häufiger Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen.

          Frauen sehen sich jedoch als besser abgesichert für das Alter an als Männer. 70 Prozent halten sich für gut oder sehr gut abgesichert, was der Verband für überraschend optimistisch hält. Bei den Männern sind es 64 Prozent. Frauen interessierten sich aber weiterhin weniger für Wirtschafts- und Finanzthemen als Männer, so der Bankenverband.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Corona in China : Xi könnte zum Verlierer der Pandemie werden

          Unter dem Druck der Straße hat Xi Jinping einen Kurswechsel in der Corona-Politik eingeleitet. Es droht eine chaotische Öffnung mit vielen Toten. Noch dazu hat er viele Bürger gegen sich aufgebracht.
          Die Schinkelsche Bauakademie, hier auf dem 1868 entstandenen Gemälde von Eduard Gaertner, bildete gemeinsam mit Schauspielhaus und Altem Museum eine bürgerliche Antithese zur barocken Hofarchitektur im Zentrum von Berlin.

          Schinkels Bauakademie : Funktional, nachhaltig, ökonomisch und schön

          Schinkels Berliner Bauakademie stand für die Emanzipation der Zivilgesellschaft gegenüber dem königlichen Hof. Und sie erfüllt alle heutigen Ansprüche an ein Gebäude. Deshalb sollte sie rekonstruiert werden. Ein Gastbeitrag

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.