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Corona-Folgen : Wenn Kurzarbeit das Traumhaus gefährdet

Mehr Natur: Für viele Menschen kann das Heim nicht grün genug sein. Bild: obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Wolfgang Mücke

Das Interesse an Immobilien ist groß. Doch auch finanziell hinterlässt Corona Spuren – aus Sicht der Banken bei so manchem Kreditnehmer zu tiefe. Die Finanzierung scheitert.

          6 Min.

          Auch in Zeiten von Corona bleiben Immobilien gefragt– oder gerade deswegen. Viele Deutsche sehnen sich nach der Geborgenheit und Freiheit der eigenen vier Wände. Doch zugleich zerplatzt mancher Traum so plötzlich wie eine schillernde Seifenblase, selbst wenn die Wunschimmobilie nach langer Suche endlich gefunden scheint. Denn die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen belasten oft auch persönliche Finanzen stark. Und unter Umständen tun sie das so sehr, dass Kreditinstitute das Hypothekendarlehen für das Traumhaus verwehren.

          Kerstin Papon
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          „Schwierig ist die aktuelle Situation vor allem für diejenigen, die wenig oder kein Eigenkapital besitzen“, sagt Max Herbst von der FMH-Finanzberatung. Viele Kreditinstitute hätten angesichts der Corona-Krise vor allem für Vollfinanzierungen, also Kreditaufnahmen von 90 bis 100 Prozent des Immobilienkaufpreises, Anforderungen verschärft und Konditionen verschlechtert, um die Risiken zu minimieren. Und die Nachfrage nach Baufinanzierungen sei derzeit so hoch, dass sich viele Banken ohnehin ihre Kunden aussuchen könnten, sagt Herbst. Manche Institute setzten dabei die Bauzinsen fast prohibitiv so hoch an, dass sie verglichen zu anderen Geldhäusern sehr unattraktiv erschienen, um weitere Kunden fernzuhalten wie etwa die PSD Bank Kiel.

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