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Störung bei Kartenzahlungen : Europaweite Probleme mit Visa-Kreditkarten

  • Aktualisiert am

Zahlung per Visa-Kreditkarte (Symbolfoto) Bild: dpa

Wer mit seiner Visa-Karte bezahlen wollte, konnte am Freitag europaweit Probleme haben. Dem Konzern zufolge ist die Störung mittlerweile behoben.

          Im Zahlungsnetzwerk des amerikanischen Kreditkartenanbieters Visa gab es am Freitag in ganz Europa Ausfälle. Der Konzern bestätigte den Blackout und gab an, das Problem werde untersucht. Zuvor hatten britische Medien berichtet, darunter der Guardian, dass Zahlungen nicht ausgeführt werden könnten.

          Laut Guardian begannen die Probleme am Freitag gegen 15.30 Uhr. Kunden sollen Mitteilungen erhalten haben, dass weder Geld überwiesen noch empfangen werden könne. Bei Twitter habe es etliche Beschwerden gegeben. Laut einzelnen Berichten soll das Problem nicht nur Visa betroffen haben.

          In einer Stellungnahme auf Twitter schrieb Visa: „Wir haben es zur Zeit mit einer Service-Störung zu tun, wegen der einige Visa-Transaktionen in Europa nicht durchgeführt werden können. Wir untersuchen den Fall und arbeiten daran, die Situation so schnell wie möglich zu lösen.“ Visa ermöglicht jährlich Zahlungen im Wert von über 8,5 Billionen Euro.

          Gegen 23 Uhr teilte der Konzern mit, er operiere nun wieder „nahe am normalen Level“ und entschuldigte sich bei seinen Kunden und seinen Partnern. Laut einer Visa-Sprecherin lag der Ausfall an einem Hardware-Fehler. Man habe keinen Grund, von einer Fremdeinwirkung auszugehen.

          Paymentsense, ein Hersteller von Kartenlesegeräten, riet Kunden zur Verwendung der kontaktlosen Bezahlung mit Visa-Kreditkarten. Diese verursache weniger Schwierigkeiten als das Einführen der Karte in ein Lesegerät. Allerdings habe Visa die Störung inzwischen behoben, die Transaktionen würden allmählich wieder funktionieren.

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