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Versteigerung von Requisiten : Einen Filzhut für fast eine halbe Million Euro

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Ist einem Sammler fast eine halbe Million Euro wert: Der Filzhut von „Indiana Jones“ Harrison Ford. Bild: AFP

Ein Sachwerte-Investment der besonderen Art: Einer der berühmtesten Hüte der Filmgeschichte war einem Fan bei einer Versteigerung in London fast eine halbe Million Euro wert.

          Einer der berühmtesten Hüte der Filmgeschichte seit Charlie Chaplins Melone hat bei einer Auktion die Erwartungen klar übertroffen: Der Filzhut von Indiana Jones aus dem Streifen „Jäger des verlorenen Schatzes“ brachte bei einer Versteigerung in London 393.600 Pfund (443.000 Euro) ein. Das Auktionshaus Prop Store hatte das von Hollywoodstar Harrison Ford getragene und im Inneren signierte Stück auf 320.000 Pfund (360.000 Euro) geschätzt.

          Bei der Versteigerung kamen mehr als 600 Kostüme und Requisiten aus bekannten Filmen und Serien unter den Hammer, darunter auch das pinkfarbene Hoverboard, das Michael J. Fox alias Marty McFly in der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie benutzte. Dieses erzielte den Auktionspreis von 30.000 Pfund und blieb damit am unteren Ende der Erwartungen.

          Auch eine Jacke, die der ebenfalls von Ford verkörperte Weltraumschmuggler Han Solo aus der „Star Wars“-Reihe trug, erzielte nicht den von Prop Store erhofften Preis von einer Million Pfund. Bei fast der Hälfte (450.000 Pfund) wurde die Versteigerung gestoppt; damit wurde das Mindestgebot von 500.000 Pfund verfehlt. Nach der Auktion seien allerdings noch einige „Anfragen“ eingegangen, möglicherweise komme es in den nächsten Tagen noch zu einer Einigung, hieß es.

          Prop Store, das Filmmemorabilia seit 2014 versteigert, hatte auf einen Gesamterlös von 3,5 Millionen Pfund gehofft. Ohne die Han Solo-Jacke dürfte dieses Ziel jedoch nicht erreichbar sein. Unter den Hammer kamen zudem Stücke unter anderem aus „James Bond“-Filmen, „Der Pate“, „Harry Potter“, „Batman“, „Aliens“, „Raumschiff Enterprise“, „Blade“ sowie „Tomb Raider“ und „Men in Black“.

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