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Sicheres Verwahren : Tatort Schließfach

Bis unter die Decke und von groß bis klein: Einige der fast 200.000 Schließfächer der Hamburger Sparkasse Bild: Christian Schmid/laif

Die Minitresore der Banken sind sehr gefragt und bisweilen auch knapp – die Negativzinsen tun ihr Übriges. Doch selbst die Bankfächer sind nicht immer sicher.

          6 Min.

          Zwar gilt das eigene Zuhause für viele Menschen als der Rückzugsort schlechthin und als Symbol für Sicherheit. Doch Einbrüche, Stürme, Überflutungen oder Brände können schnell das ganze Hab und Gut bedrohen und Wertvolles, aber auch persönlich Unersetzliches, wie wichtige Dokumente, Familienerbstücke oder Fotos, plötzlich zunichtemachen. Wie real solche Gefahren sind, hat die verheerende Hochwasserkatastrophe etwa im Ahrtal vor wenigen Wochen gezeigt.

          Kerstin Papon
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Angesichts solcher Risiken mieten sich viele Menschen lieber ein Schließfach bei einer Bank oder Sparkasse, um wichtige Dinge des eigenen Lebens an einem anderen Ort und zudem hinter dicken Tresorwänden sicher zu wissen – darunter so manches Geheimnis. Schließfächer sind so beliebt, dass es in einigen Bankfilialen sogar lange Wartelisten oder den Hinweis auf andere Geschäftsstellen gibt. Die jüngste Welle an Negativzinsen und Verwahrentgelten der Institute für Einlagen tut ihr Übriges und lässt so manchen Privatkunden auch an die kleinen Tresore denken, wenn es um das Gesparte und das Vermeiden der zum Teil hohen Zusatzkosten geht. Doch auch die Gebühren der Fächer steigen.

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