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Die Vermögensfrage : Arbeitskraft schon im Schulalter absichern

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Ob auf dem Bau oder in der Schreinerei: Wer körperlich schwer arbeitet, ist häufiger von Berufsunfähigkeit betroffen. Das treibt die Beiträge für die entsprechenden Versicherungen in die Höhe. Bild: dpa

Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit sind oft schwer zu bekommen. Experten empfehlen, diese für Kinder noch in der Schulzeit abzuschließen. Das kann sich rechnen – so lange Eltern einige Fußangeln beachten.

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          Die Bundesbürger haben ein Faible dafür, sich gegen alle möglichen Risiken abzusichern. Im Schnitt gibt jeder Deutsche laut Insurance Europe 2400 Euro im Jahr für Versicherungen aus. Damit liegt Deutschland über dem europaweiten Durchschnitt von 2030 Euro. Dabei sind allenfalls eine Handvoll Versicherungen wirklich notwendig – nämlich solche, die elementare Risiken absichern.

          Dazu zählt zweifelsohne eine private Haftpflichtpolice für den Fall, dass anderen versehentlich ein Schaden zugefügt wird. Als notwendig erachten sowohl Versicherer als auch viele Verbraucherschützer zudem die Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Denn wenn jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, ist der finanzielle Schaden enorm. Auf das gesamte Erwerbsleben gerechnet, erhalten Akademiker im Schnitt 2,4 Millionen Euro, Fachkräfte rund 1,5 Millionen. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Kann jemand irgendwann seinen Beruf nicht mehr ausüben, droht ohne private Vorsorge oder entsprechendes Vermögen der soziale Abstieg.

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