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Psychische Leiden : Wenn der Versicherer die Berufsunfähigkeit anzweifelt

Psychische Erschöpfung kann dazu führen, dass sich der Job nicht mehr ausüben lässt. Bild: Plainpicture

Wer berufsunfähig wird, braucht Nachweise, dass er seinen Job nicht mehr ausüben kann. Doch die Policen sind meist vage formuliert – deshalb müssen viele Versicherte um ihr Geld kämpfen.

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          Es kann zermürbend sein, vor Gericht mit einem Versicherer darüber zu streiten, ob er eine Berufsunfähigkeit (BU) anerkennt. Vor allem, wenn ihr Grund eine psychische Erkrankung ist. In einer solchen Situation fragen die Unternehmen sehr genau nach Unterlagen, beauftragen Gutachter und zeigen sich spitzfindig. Gleichzeitig empfehlen Verbraucherschützer, unabhängige Makler und Anwälte diese Police ohne Einschränkung.

          Philipp Krohn
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Aus Sicht des Branchenfachmanns Claus-Dieter Gorr liegt eine wichtige Ursache für solche Rechtsstreitigkeiten in der Vielzahl an unbestimmten Rechtsbegriffen in den Verträgen. Für Kunden seien sie nicht zu verstehen, den Versicherern eröffneten sie die Möglichkeit, Zahlungen hinauszuzögern oder Vergleiche zu erstreiten. „Ich will, dass Versicherungsnehmer auf Augenhöhe gehoben werden“, sagt der Anbieter der PremiumCircle-Vergleichssoftware für BU und für die private Krankenversicherung.

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