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Riester-Rente : Versicherer kämpfen um ihre Stellung in der Altersvorsorge

Hauptsache gut versichert? Bild: dpa

Nach Jahren rückläufiger Geschäfte verspüren die Versicherer ein wenig Rückenwind in der Riester-Rente. Auch das sieht GDV-Präsident Wolfgang Weiler als Bestätigung dafür, dass Riester ein erfolgreiches Modell ist.

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          Über lange Zeit waren die deutschen Versicherer der Liebling der Politik. Mit ihrem sicherheitsorientierten Geschäftsmodell galten sie als bevorzugter Partner in der Altersvorsorge. Doch diese Stellung wird hinterfragt: Die Riester-Rente soll reformiert werden, was dazu führen könnte, dass sie ihre führende Stellung verlieren. Sie sollen weniger Freiheit erhalten, wie sie ihre Vertriebspartner für Policenverkäufe vergüten. Und schließlich sind sie mit den wachsenden Risiken dieser Zeit konfrontiert: Brexit, Handelskonflikten, dem Klimaschutz, der wachsenden Zahl von Cyberkriminalität.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Die letzten beiden Themen haben auch den Jahresabschluss der Mitgliedsunternehmen stark beeinflusst. Der Branchenverband GDV rechnet in einer Hochrechnung mit einem Beitragswachstum von 3,3 Prozent auf 70,6 Milliarden Euro. Schneller allerdings sind die Leistungen gestiegen, so dass die Branche (mit einer Schaden-Kostenquote von 96 Prozent) gerade noch profitabel gewesen sein dürfte. Hatte sie nach mühevollen Anstrengungen die Wohngebäudeversicherung nach vielen defizitären Jahren wieder flott bekommen, hat Sturm „Friederike“ im Januar das Ergebnis beeinträchtigt.

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