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Schutz vor Fluten : Versicherungen sind gar nicht so teuer

Im Vergleich zum möglichen Schaden ist eine Hochwasserversicherung nicht teuer. Bild: dpa

Wer nach einer Versicherung gegen Hochwasserschaden sucht, kann meist beruhigt sein. Nur für wenige Gebäude finden sich schwer Versicherer. Die Prämien sind in der Regel gut investiert.

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          Das katastrophale Hochwasser in einigen Gebieten Deutschlands hat eine Diskussion um die Elementarschadenversicherung ausgelöst. Hochwasserschäden seien in Risikogebieten nicht versicherbar – und wenn, dann zu unbezahlbaren Konditionen, hieß es. Schaut man etwas genauer hin, ergibt sich indes ein differenzierteres und weniger dramatisches Bild.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Grundsätzlich richten sich die Versicherer bei Hochwasserschadensversicherungen nach dem „Zonierungssystem für Überschwemmungsrisiko und Einschätzung von Umweltrisiken“, kurz ZÜRS, des Branchenverbands GDV. Dieses unterscheidet vier Zonen. Nur 1,5 Prozent oder 335.000 Adressen in Deutschland liegen dabei in den Zonen 3 und 4, in denen sich Hochwasser einmal in zehn bis hundert Jahren oder mindestens einmal in zehn Jahren ereignen. Einfach versicherbar ist das Risiko in diesen Zonen nicht. „Ab ZÜRS 3 bieten einige Versicherungen keine Tarife mehr an“, sagt André Boudon, Geschäftsführer beim Online-Versicherungsmakler Check24. „Für ZÜRS 4 gibt es nur noch sehr wenige Anbieter.“

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