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Sichere Geldanlage : Was schützt wirklich vor Inflation?

Bild: Illustration Sébastien Thibault

Die Preise klettern weiter: Auch im neuen Jahr entwertet die Inflation unser Geld. Wichtig ist jetzt ein inflationssicheres Depot. Aber was schützt wirklich – Immobilien, Aktien oder Gold? Eine Analyse.

          5 Min.

          Seit Monaten steigen die Preise so stark wie lange nicht mehr. Im Jahr 2022 soll es nicht viel besser werden. Und so kommen die Deutschen nicht umhin, sich mit dem Thema Inflation stärker zu beschäftigen. Diese Geldentwertung spürt man nicht nur beim Einkaufen oder Tanken, wo mehr bezahlt werden muss, sondern auch etwas weniger auffällig auf dem Girokonto oder im Depot. Dort werden die Kontostände zwar auf den ersten Blick nicht viel geringer als sonst auch. Aber selbst wenn sie stabil bleiben, ist das ein Problem. Denn dann knabbert die Inflation schleichend am Vermögen. Es verliert „real“ an Wert. Ein Jahr scheint da nicht so dramatisch zu sein, aber in der Summe der Jahre kommt da einiges zusammen. Ein Depot, das im Jahr 2000 einen Wert von 100 000 Euro hatte, ist heute „real“ nur noch rund 63 000 Euro wert, wenn seitdem nicht Kursgewinne oder Zinsen für einen Ausgleich gesorgt haben.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Genau darauf müssen Anleger nun verstärkt achten. Sie sollten ein inflationsgeschütztes Depot aufbauen. Dazu gehören Geldanlagen, die mindestens so viele Erträge im Jahr erwirtschaften, dass sie die Inflation ausgleichen. Wichtig ist allerdings auch: Zumindest ein Teil der Geldanlage sollte rasch veräußerbar sein und Risiken sollten verteilt werden. Das Vermögen sollte also nicht in nur einer Anlage stecken. Nicht alle Optionen erfüllen diese Kriterien.

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