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Die Vermögensfrage : Bei Aktien ist mit allem zu rechnen

Das Zwei-Jahres-Tief an der Frankfurter Börse macht viele Anleger und potentielle Einsteiger nervös. Bild: Marc-Steffen Unger

Viele Neuaktionäre erleben gerade ihre ersten Kursrückschläge. Das ist eine gute Erfahrung – denn wen das schon nervös macht, der sollte schnell verkaufen.

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          Die menschliche Psyche verträgt sich nicht mit Aktien. Insbesondere die jedem innewohnende Verlustangst warnt vor Engagements in den Papieren. Es ist daher nur allzu verständlich, wenn sich ohne Not dieser Angst niemand so recht aussetzen möchte.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Doch Angst ist nicht die einzige menschliche Triebfeder. Gier ist auch eine. Und so schlagen mindestens zwei Herzen in des Anlegers Brust: Der Wunsch nach Sicherheit und der Wunsch nach Rendite. Gerade hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in seiner neuesten Studie „Die Deutschen und ihr Geld“ zum Weltspartag wieder herausfinden lassen, dass der niedrige Zins die mit Abstand größte Sorge bei der Ersparnisbildung der Anleger ist. Die Deutschen sparen viel und gerne. Sie wollen für das Alter und für Notsituationen abgesichert sein. Aber sie wissen, dass Sparbuch, Girokonto und Tagesgeldkonto die ungeeignetsten Anlageformen in der Niedrigzinsphase sind.

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