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Die Vermögensfrage : Nießbrauch als Steuersparmodell

Ein Wohnhaus in einem Neubaugebiet in Schleswig-Holstein Bild: dpa

Eine vorgezogene Erbfolge kann mit Nießbrauch kombiniert werden und zwar nicht nur bei Immobilien. Das Steuersparmodell klappt auch mit Aktiendepots.

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          Achtung, es wird trocken. Es geht um den Nießbrauch, aber wer bei diesem Artikel bis zum Ende durchhält, könnte tatsächlich den einen oder anderen Euro an Steuern sparen.

          Inken Schönauer

          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Vielen ist der Nießbrauch bei Immobilien bekannt. Dort findet er auch am häufigsten Anwendung. Eltern können beispielsweise zu Lebzeiten ein Haus an ihre Kinder überschreiben und sich selbst dabei ein lebenslanges Nießbrauchsrecht einräumen. Nießbrauch kann man nicht vererben und auch nicht verkaufen. Nießbrauch ist nicht mit dem Wohnrecht auf Lebenszeit zu verwechseln. Das Wohnrecht erlaubt das Wohnen in der Immobilie. Das Nießbrauchsrecht erfasst das Wohnen und das Fremdvermieten. Wer das Nießbrauchsrecht einsetzt, zieht praktisch das Thema Erbfolge vor.

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