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Freistellungsauftrag für 2020 : Wie Anleger ihre Steuerfreiheit klug nutzen

  • -Aktualisiert am

Damit das Geld weiter gedeihen kann: Wollen Anleger dem Finanzamt nichts schenken, sollten sie ihre Depots und Konten im Januar überprüfen – und einen wichtigen Antrag stellen. Bild: RF Ikon Images/F1online

Ihren knappen Sparer-Pauschbetrag sollten Anleger optimal auf einzelne Depots und Konten verteilen. Dafür sind Details zu beachten – sowie eine im Januar endende Frist. Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen in der Vermögensfrage.

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          Das Jahr ist noch jung, doch sollten Anleger schon jetzt den Steuerstatus ihrer Depots prüfen und aktualisieren. So lässt sich die Steuerlast etwa auf Dividenden minimieren, die für die bevorstehende Ausschüttungssaison zu erwarten sind. Denn Depotbanken führen grundsätzlich Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer auf Dividenden oder Veräußerungsgewinne ab und schreiben dem Anleger nur den Nettobetrag gut. Auch Fondsgesellschaften ziehen diese Steuern von den Erträgen ihrer Anleger ab. Den „Soli“ müssen Anleger und Sparer auf ihre Kapitalerträge übrigens trotz der groß verkündeten Abschaffung auch künftig noch zahlen.

          Mark Fehr

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Jedoch sind Kapitalerträge in Höhe des Sparer-Pauschbetrags steuerfrei. Stellen Anleger online oder per Formular bei ihren Finanzinstituten Freistellungsaufträge, ziehen diese auf Kapitalerträge in Höhe der freigestellten Summe keine Steuern ab. Dividenden, Zinsen oder Veräußerungsgewinne bis zur Höhe des jeweiligen Freistellungsauftrags fließen dann steuerfrei ins Depot.

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