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Die Vermögensfrage : Ein solides Aktiendepot für ängstliche Anleger

Schwarzer Montag: Kurseinbruch an der New Yorker Börse am 19. Oktober 1987. Manche Aktien kosten Nerven – aber nicht alle. Bild: Picture-Alliance

Die Börse besteht nicht nur aus Kursraketen und Abstürzlern. Es gibt auch sehr solide Aktien, die den Anleger weniger Nerven kosten. Unser Autor hat für Sie eine kleine Auswahl erstellt.

          6 Min.

          Carl Zeiss Meditec ist nicht gerade der hellste Stern am deutschen Aktienhimmel. Solche Rollen übernehmen für gewöhnlich die Deutsche Bank oder VW. Sie prägen auch das Bild vieler Deutscher vom Aktienmarkt: Skandale, Manipulationen, Kursstürze. Carl Zeiss Meditec ist anders. In ruhigem Fahrwasser hat das Unternehmen aus Jena einen Wert von derzeit fast zehn Milliarden Euro erreicht und damit mehr als Thyssen-Krupp, die Commerzbank oder Lufthansa.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Mit Carl Zeiss fliegt aber auch niemand in den Urlaub oder ärgert sich über kaputte Aufzüge oder schlechten Bankservice. Carl Zeiss Meditec werden eher Ärzte kennen. Schließlich ist es ein Hersteller von Präzisionswerkzeugen in der Augenheilkunde. Das zweite Standbein sind Operationsmikroskope, die jährlich bei rund zehn Millionen Eingriffen von Neurochirurgen eingesetzt werden. Zahlreiche weitere Geräte der Medizintechnik runden das Portfolio ab. Kurzum: Der Konzern profitiert von der Alterung der Bevölkerung in den Industrieländern. Mit ihr steigen die Ausgaben im Gesundheitssystem und der Bedarf an medizinischen Leistungen. Einer der Megatrends, wie Achim Matzke sagt, Leiter der Technischen Analyse und Indexanalyse der Commerzbank.

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