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Die Vermögensfrage : Immer mehr Rentner rutschen in die Steuerpflicht

Rentnerstress: Entsteht nicht nur durch viele Freizeitaktivitäten, sondern immer häufiger durch die Pflicht zur Steuererklärung. Bild: Picture-Alliance

In den Ruhestand gehen und nie mehr am Schreibtisch sitzen? Pustekuchen! Immer mehr Rentner müssen sich alljährlich mit der Steuererklärung herumschlagen. Dabei lohnt es sich, ein paar Dinge zu beachten.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Eigentlich könnte der Ruhestand wunderbar und erholsam sein – wäre da nicht die eine oder andere Pflicht wie etwa die jährliche Abrechnung mit dem Finanzamt. Denn seitdem der Staat mit dem Alterseinkünftegesetz die Besteuerung der Renten grundlegend geändert hat, wird die Steuererklärung für immer mehr Ruheständler zum lebenslangen Begleiter.

          Schließlich wird für jeden neuen Rentnerjahrgang ein größerer Anteil der gesetzlichen Rente steuerpflichtig. Während Rentner, die sich 2005 in den Ruhestand verabschiedet haben, gerade einmal 50 Prozent der gesetzlichen Rente steuerlich veranschlagen mussten, liegt der steuerpflichtige Anteil für alle Neurentner 2019 bereits bei 78 Prozent. Wer 2040 oder später dem Arbeitsleben den Rücken kehrt, muss die gesetzliche Rente in voller Höhe versteuern.

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