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Die Vermögensfrage : Die Kinder und das liebe Geld

  • -Aktualisiert am

In der Kindheit sollte man lernen, mit Geld umzugehen – das Konzept Taschengeld kann dabei helfen. Bild: F1online

Jedes Kind hat im Laufe seiner Jugend den Wunsch, etwas zu kaufen, mit dem die Eltern nicht einverstanden sind. Dafür gibt es Taschengeld. Außerdem ist es eine sehr gute erste Möglichkeit, den Umgang mit Geld zu lernen.

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          Der Schüler Emil Tischbein, Held des auch heute noch spannenden Kinderbuchs „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner aus dem Jahr 1929, reist mit 140 Mark in der Brusttasche nach Berlin, um seine Oma zu besuchen. Natürlich wird ihm das kleine Vermögen unterwegs geklaut, und Emil muss Himmel und Erde in Bewegung setzen, um es wiederzukriegen. Das Buch bietet neben Großstadt-Abenteuern auch einige stichhaltige Weisheiten über das Thema Geld und Kinder, etwa diese: Solche Familien reden häufig über Geld, die besonders viel oder besonders wenig davon haben. Das leuchtet ein.

          Mark Fehr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Denn während es den Armen an Geld fehlt, sind bei den Reichen die Ressourcen für dessen Verwaltung und Erhaltung knapp. In beiden Fällen müssen Familien viel über Finanzielles nachdenken und öfter darüber diskutieren – auch mit den Kindern. Kästners Kinderbuchfigur Emil war, wie übrigens der Autor selbst, Sohn einer alleinerziehenden Friseurin und gehört eindeutig zu den Ärmeren. Er weiß haargenau, wie viele Stunden seine Mutter für die 140 Mark schuften und wie viele Köpfe sie dafür waschen musste.

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