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Die Vermögensfrage : Geht durch ETFs der Aktienmarkt kaputt?

Zurücklehnen und genießen: Wird sich der Aktienmarkt erholen? Bild: Getty

Mit ETFs machen Anleger wenig falsch. Doch ihr Siegeszug verändert die Kapitalmärkte. Wird es nun leichter oder schwerer, mit einer gezielten Auswahl an Aktien den Markt zu schlagen?

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          Vor zwei Jahren hat unser Freund, nennen wir ihn Kevin, aufgegeben. Er lebt in Boston an der amerikanischen Ostküste. Boston ist ein Ort, wo nahezu alle Unternehmen der Pharmaindustrie von Rang ansässig sind. Elitehochschulen wie das Massachussetts Institute of Technology (MIT) und die Harvard University, große Krankenhäuser, eine lebendige Gründerszene und eine etablierte Fonds- und Wagniskapitalindustrie bilden einen so reichen Nährboden für die Pharma- und Gesundheitsbranche, dass sie hier wohl so gut gedeihen kann wie nirgendwo sonst. Die Region Boston ist ein Eldorado für Menschen, die in der Pharma- und Biotechnik-Branche arbeiten, denn wohl nirgendwo sonst lässt sich der Austausch von Informationen, das Networking und der Arbeitgeberwechsel leichter betreiben.

          Hanno Mußler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Unser Freund Kevin arbeitete jahrzehntelang als Aktienanalyst von Pharma- und Gesundheitswerten für eine Fondsgesellschaft in Boston. Ob Fidelity, State Street oder John Hancock soll hier keine Rolle spielen, worauf es aber ankommt: Kevin lebt und arbeitet in Boston am „place to be“, um etwa über persönliche Kontakte an nicht für jeden zugängliche, aber relevante Informationen über Pharmaunternehmen und deren Gewinnaussichten zu kommen. Müsste sich mit einem solchen Informationsvorsprung nicht an der Börse eine überdurchschnittliche Rendite erzielen lassen?

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