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Vermögenswirksame Leistungen : Viele Arbeitnehmer lassen das Geld auf der Straße liegen

Wenn das Geld für die Vorsorge auf der Straße liegt: Viele Arbeitnehmende wissen zu wenig über die Möglichkeit, mit vermögenswirksamen Leistungen vorzusorgen. Bild: mauritius images / Gari Wyn Will

Mehr als 1,6 Milliarden Euro könnten Arbeitnehmer zusätzlich in ihre eigene Vorsorge stecken. Doch die geschenkten Leistungen werden oft gar nicht erst angenommen. Warum eigentlich?

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          Die drei von der Dinnerparty neulich, die Ärztin, die Richterin und die TV-Produzentin, waren sich sehr schnell einig, dass sie sich in Zukunft intensiver mit dem Thema Vermögen und Vorsorge auseinandersetzen und dazu auch weiter im Gespräch bleiben wollen. Diskussionen mit weiteren Freundinnen und Kolleginnen machten sehr schnell deutlich, dass in Frauennetzwerken und auch unter engen Freundinnen viel zu wenig über das Thema Finanzen geredet wird – auch aus Scham darüber, sich bisher viel zu wenig darum gekümmert zu haben und möglicherweise auch eklatante Wissenslücken offenbaren zu müssen.

          Inken Schönauer

          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Wer glaubt, dass das bei den Mittvierzigerinnen vielleicht noch eine Generationenfrage sein könnte, der irrt. In einer Studie der Fondsgesellschaft Fidelity kam jüngst heraus, dass auch heute noch junge Berufstätige nur eine begrenzte Energie aufbringen, um sich mit diesen Themen zu beschäftigen. „Altersvorsorge ja, drum kümmern, nein danke“, heißt es dort.

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