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Die Vermögensfrage : Man kann mit Aktienkäufen auch einmal warten

Die Fähigkeit, auch mal abzuwarten und zu beobachten, ist für Anlageprofis wie hier an der Frankfurter Börse essenziell. Bild: Tim Wegner/laif

Wer Aktien empfiehlt, wenn die Kurse fallen, muss mit der Kritik leben können. Vor allem in fragilen Zeiten bietet sich für Vorsichtige aber noch eine Alternative.

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          Wer zunächst beharrlich Aktien als Kapitalanlage empfiehlt, kurz bevor und während die Börse ihr schlimmstes Jahr seit langem erlebt, erhält viele Reaktionen von Lesern. Diese reichen von Verunsicherung bis Häme, vom Wunsch, alles hinzuwerfen, bis zu einer trotzigen Haltung des „jetzt erst recht“. Die herben Kursverluste treffen erfahrene Aktienanleger, aber auch Sparer, die über Jahre – manche über Jahrzehnte – keine Wertpapiere angerührt haben.

          Erst die Niedrigzinsphase hat sie dazu bewogen, sich allmählich der Anlage in Wertpapieren zu öffnen. Viele vorsichtige Gemüter stiegen auch nicht direkt in Aktien oder Aktienfonds ein, sondern in Mischfonds, in denen sich neben Aktien auch Anleihen befinden. Aber auch wer „mit angezogener Handbremse“ über Mischfonds in die Wertpapiermärkte einstieg, wird seinen Depotauszug für das Jahr 2018 in aller Regel nicht mit Freude studieren. Wir wollen der Kritik und den Fragen nicht ausweichen.

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