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Die Vermögensfrage : Aktien für Anfänger

Wichtig ist, dass wir weiter machen mit dem Aktienkaufen, auch wenn die nächsten Börsenjahre vielleicht schlechter werden als 2019. Bild: EPA

Vor einem Jahr haben wir hier eine Strategie vorgestellt, mit der man nicht allzu riskante Aktien von deutschen Unternehmen auswählen kann. So könnte sich Ihr Depot entwickelt haben.

          7 Min.

          Wir haben den Stein der Weisen für die Aktienanlage auch noch nicht gefunden. Dennoch wollen wir nicht stehen bleiben bei der Feststellung, dass Aktien nach nahezu allen Statistiken langfristig die beste Geldanlage sind. Das haben Sie ja schon allzu oft gehört, nicht wahr, liebe Leserin und lieber Leser? Und deshalb haben wir im Dezember 2018 an dieser Stelle einen Stein ins Wasser geworfen. Statt der oft zu hörenden vagen Antworten auf die Frage, wann man welche Aktien kaufen soll, haben wir einen Vorschlag gemacht, wie man allein mit Hilfe des täglichen Lesens der F.A.Z. konkrete deutsche Aktien auswählen kann. Obwohl wir damals eine Strategie für die Geldanlage über fünf Jahre hinweg vorstellten, wollen wir heute schon eine erste Zwischenbilanz ziehen. Denn die vergangenen Monate waren lehrreich.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Im Rückblick auf den deutschen Aktienmarkt lässt sich feststellen: Es kam dort stark auf die „richtige“ Aktienauswahl an. Der Dax, der die Kursentwicklung der 30 wichtigsten deutschen Aktien gewichtet nach ihrer Bedeutung nachzeichnet, ist trotz der tiefen Delle im vierten Quartal 2018 seit einem Jahr um rund 13 Prozent gestiegen. Doch die Spreizung zwischen den Aktien ist groß. Die besten Aktien wie Adidas und Münchener Rück legten im Kurs und damit im Wert um gut 30 Prozent zu, RWE schaffte sogar fast 60 Prozent. Doch wer Aktien wie Wirecard, Deutsche Bank und Covestro kaufte, beklagt seit einem Jahr mindestens 20 Prozent Wertverlust. Die vier Aktien, die wir mit Hilfte unserer Strategie gekauft haben, gehören weder zu den größten Kursgewinnern noch zu den größten Verlierern. Dazu gleich mehr.

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