https://www.faz.net/-hbv-a9tbo

Bitcoin und Spacs : Alternative Anlagekategorien gesucht

Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse Bild: Wolfgang Eilmes

Die Niedrigzinsphase zwingt zu Phantasie in der Geldanlage. Alternative Investments wie Spacs und Bitcoin sind auf dem Vormarsch. Privatanleger können sich bei den Profis einiges abgucken.

          4 Min.

          Aktien und Anleihen. Sie sind traditionelle Anlagekategorien. Die anhaltende Niedrigzinsphase hat das Anlageverhalten der Investoren – egal ob privater oder institutioneller – aber komplett durchgeschüttelt. Es müssen schlichtweg Alternativen her, wenn man sein Geld nicht ausschließlich in einen hoch laufenden Aktienmarkt und in wenig einträgliche Rentenpapiere stecken will. Der Markt für die sogenannten Alternativen Investments hat sich in den vergangenen Jahren stark erweitert. Aber was ist das überhaupt für eine Kategorie, und was kann man als Privatanleger von institutionellen Anlegern lernen, bei denen Alternative Investments ganz selbstverständlich zum Produktportfolio gehören?

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Um eines gleich vorwegzunehmen: Nicht alles, was institutionellen Investoren erlaubt ist, dürfen auch Privatanleger. Der Gesetzgeber will sie davor schützen, zu viel Risiko einzugehen. So verbietet er die Anlage in einige Fondstypen. „Das Verbot mancher Fonds ist schräg“, sagt Frank Dornseifer, Geschäftsführer des Bundesverbands für Alternative Investments. „Das sind regulierte und breit diversifizierte Fonds, gleichzeitig dürfen Kleinanleger ihr gesamtes Vermögen ja auch in eine einzige Aktie oder Bitcoin stecken. Wir brauchen Regulierung, die qualifizierte Entscheidungen zulässt, statt Investments plump zu verbieten.“

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Politik im Fußball : Wenn der Hass geweckt wird

          Die Schlacht von Göteborg 1958 war ein Musterbeispiel für die Politisierung des Fußballs. Auch heute gilt: Egal, mit welcher Botschaft er sich in seiner aggressiven Beschränktheit auflädt, es ist die falsche.