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Gesetzlich statt privat : So wechseln Rentner die Krankenversicherung

  • -Aktualisiert am

Zeit zu zweit: Der Lebensabend will finanziell gut geplant sein, damit man ihn genießen kann. Bild: plainpicture/Hero Images

Ruheständler mit Kindern können von der privaten Krankenversicherung in die günstige Pflichtversicherung wechseln. Viele wissen von dieser Möglichkeit nichts – und verschenken Geld.

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          Wer im Alter seinen Lebensstandard halten möchte, sollte privat fürs Alter vorsorgen. Diese Botschaft ist inzwischen beim Gros der Bevölkerung angekommen. Und während in der Sparphase oft hin und her gerechnet wird, gehen viele für die Auszahlungsphase gerne von zu hohen Summen aus. Denn bei den Angaben auf den Standmitteilungen der gesetzlichen Rentenversicherung, diverser Riester-, Rürup- und anderer Vorsorgeverträge handelt es sich meist um Bruttobeträge. Diese werden im Alter deutlich geschmälert. Schließlich müssen auf die Auszahlungen Steuern und mitunter auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt werden.

          Während bei der steuerlichen Belastung der Gestaltungsraum äußerst überschaubar ist, hat es der Einzelne jedoch ein Stück weit mit in der Hand, wie hoch die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Ruhestand ausfallen. „Spätestens ab dem Beginn der zweiten Hälfte der Erwerbstätigkeit sollten sich privat Versicherte überlegen, wo sie im Alter versichert sein wollen“, rät Jochen Sunken, Krankenversicherungs-Experte der Verbraucherzentrale Hamburg.

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