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Die Vermögensfrage : So lassen sich Steuern auf Erbschaften und Schenkungen sparen

  • -Aktualisiert am

Ein Nießbrauchsrecht wird meist in Bezug auf Immobilien eingeräumt. Bild: obs

Wer Steuern für Erbschaften und Schenkungen gering halten will, greift meist auf ein Nießbrauchsrecht zurück. Das kann nicht nur für Immobilien ratsam sein – was gilt es zu beachten?

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          Immobilien und Grundstücke haben in den vergangenen Jahren deutlich an Wert gewonnen. Das schlägt sich auch in der Höhe von Erbschaften und Schenkungen nieder. Laut Statistischem Bundesamt haben die Bundesbürger im Jahr 2021 Vermögen in Höhe von rund 118 Milliarden Euro vererbt und verschenkt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Vermögensübertragungen, die steuerlich berücksichtigt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von rund 40 Prozent. Dazu beigetragen haben maßgeblich unbebaute und bebaute Grundstücke.

          Was Erben und Beschenkte freut, dürfte auch den Fiskus beglücken. 2021 hat er Erbschaft- und Schenkungsteuer in Höhe von 11,1 Milliarden Euro eingenommen – ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wer den Obolus an den Staat reduzieren möchte, kommt nicht umhin, seinen Nachlass möglichst frühzeitig zu planen. Zum einen lassen sich die vom Staat gewährten Freibeträge alle zehn Jahre aufs Neue ausschöpfen. Und zum anderen kann der Wert von Schenkungen reduziert werden, wenn dabei ein Nießbrauch – also ein Nutzungsrecht – vereinbart wird. Dieser minimiert den Wert der Schenkung.

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