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Die Vermögensfrage : Neun Mythen zu Aktien – und was sie uns kosten

Groß, böse, angsteinflößend: Die Finanzwelt schüchtert viele potentielle Anleger ein. Das liegt auch an den Vorurteilen, die sie gegenüber dem Aktienmarkt haben. Bild: Helmut Fricke

Gegenüber der Börse und Aktien herrschen viele Vorurteile: Anleger sind gierig, schlafen kaum und machen ständig Verlust. Wir räumen mit den neun hartnäckigsten Mythen auf.

          7 Min.

          Mythos 1:

          Aktien sind nur etwas für Reiche.

          Daniel Mohr

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Falsch! Aktien kann jeder kaufen, der ein (kostenloses) Depot eröffnet. Die Handelsgebühren betragen nur einige wenige Euro. Eine Thyssen-Aktie kostet derzeit 12 Euro, Lufthansa 15, und selbst die teuerste Dax-Aktie Adidas ist für 270 Euro das Stück noch erschwinglich. Für rund 100 Euro können Indexfonds oder ETF gekauft werden, die alle 30 Dax-Titel enthalten. Der MSCI World, der mehr als 1600 Aktien aus 23 Industrieländern enthält, kostet rund 50 Euro. Die laufenden Gebühren für Aktien sind null. Indexfonds kosten 0,1 bis 0,5 Prozent Gebühr im Jahr. Im MSCI-Beispiel würden 10 Cent Gebühr je Jahr und Anteil fällig.

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