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Die Vermögensfrage : Ein kleines Grundsteuer-ABC

Wem das Grundstücke dieser Häuser zum 1. Januar gehörten, muss eine Grundsteuererklärung bis zum 31. Oktober abgeben. Bild: Laila Sieber

Auch wenn nun eine Verlängerung der Abgabefrist für die neue Grundsteuererklärung im Raum steht, das vorläufige Ende am 31. Oktober naht. Damit die Abgabe vor Erhalt eines Mahnschreibens klappt, eine kleine Handreichung.

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          Finanzminister Christian Lindner drängt immer stärker darauf, die Frist zur Abgabe der neuen Grundsteuererklärung zu verschieben. Eigentlicher Stichtag wäre der 31. Oktober. In der Vorstellung sollte es ganz einfach laufen: Eigentümer würden die Erklärung bequem elektronisch abgeben. Die Datenpunkte, die sie angeben müssten, wären wesentlich weniger als in der alten Art und Weise der Berechnung. Die bereits digitalisierten Daten wären für die Ämter leichter zu verarbeiten, der Aufwand reduziert. Papier sollte per Gesetz die absolute Ausnahme sein.

          Gregor Brunner
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Am 1. Juli, dem ersten Tag der Meldeperiode, brach die Vorstellung jäh auseinander. Die digitalen Abgabewege fielen aus. Verwirrung herrschte über die Varianten der Berechnung, welche die einzelnen Bundesländer wählten, und welche Daten dafür nötig sind. Der Alternativweg des Papiers wurde teils durch hohen Hürden versperrt.

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