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Die Vermögensfrage : Geschlossene Fonds verdienen einen ganz neuen Blick

Beliebte Fondsobjekte: Häuser im Boston können, nachdem sich im Geschäft mit geschlossenen Fonds in den letzten Jahren viel getan hat, eine attraktive Geldanlage sein. Bild: © Jorge B. Garrido

Früher waren sie Steuersparmodelle, heute sind geschlossene Immobilienfonds Renditeobjekte mit Tücken und hohen Risiken. Die schlimmsten Auswüchse aber scheinen bereinigt.

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          Die seit mehr als zehn Jahren andauernde Niedrigzinsphase zwingt Anleger zum Umdenken. Das Festgeldkonto in der Bank oder Anleihen guter Schuldner in Euro liefern so gut wie keine jährliche Ausschüttung mehr in Form von Zinsen. Damit fallen sie als langfristig rentable Anlageklasse weitgehend aus. Gleichzeitig bleibt diese Regel beachtenswert: Werfe nicht alle Eier in einen Korb! Damit stehen Anleger vor einem Dilemma.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Aktien liefern langfristig hohe Renditen. Alles auf Aktien zu setzen, ist aber kein guter Rat. Es gilt vielmehr, die Risiken zu streuen. Eskalieren oder entspannen sich die Handelskriege? Kommen die Grünen oder die (Rechts-)Populisten an die Macht? Was wird dann aus der EU? Oder mit dem steuerfreien Flugbenzin? Gut wäre, Anlagen zu besitzen, die mit Eintritt schwer vorauszusagender Ereignisse nicht gleichermaßen an Wert verlieren, sondern sich in der Wertentwicklung gegenseitig ein Stück weit ausbalancieren.

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