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Finanzen in der Ehe : Männer sind die schlechteste Altersvorsorge

Ehen ohne Vertrag sind wie Autofahrten ohne Sicherheitsgurt, sagt Volker Looman. Bild: obs

So wunderschön die Ehe sein kann, so schnell kann sie auch vergehen. Gerade gut verdienenden Akademikern ist deshalb zu finanzieller Eigenständigkeit geraten. Dabei hilft unter anderem ein Ehevertrag.

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          Achtung! Der nachfolgende Artikel ist für wenig verdienende Akademiker unter 40 Jahren nicht geeignet. Bitte betrachten Sie die Warnung nicht als soziale Diskriminierung, sondern als dezenten Hinweis, dass es in dieser Republik auch Paare gibt, die bereits in jungen Jahren gut verdienen wie zum Beispiel diese Ärztin und jener Anwalt, denen ich in den letzten Tagen über den Weg gelaufen bin. Sie sind jeweils 35 Jahre alt und seit fünf Jahren ein Paar. Sie verdient im Monat brutto 5000 Euro, und er bringt vor Steuern monatlich 7000 Euro nach Hause. Das sind insgesamt 12.000 Euro pro Monat, wovon nach Abzug sämtlicher Sozialabgaben und Steuern monatlich 6710 Euro übrig bleiben, 2889 Euro für sie und 3821 Euro für ihn.

          Volker Looman
          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Nun wird es ernst, liebe Leser! Das Paar will heiraten und möchte zwei Kinder. Da kann man in meinen Augen nur das Allerbeste wünschen, doch ich wäre nicht Volker Looman, wenn ich die Junioren nicht gefragt hätte, wie sie es mit dem lieben Geld halten. Da habe ich – mit Verlaub gesagt – in ra(s)tlose Gesichter gesehen, so dass ich die Frage an die „alten Hasen“ unter Ihnen weiterreichen möchte: Was würden Sie machen, wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten? Würden Sie wieder zu Hause bleiben oder auf Teilzeitarbeit umsteigen, liebe Mütter? Und würden Sie wieder eine Zugewinngemeinschaft begründen, werte Väter? Oder würden Sie heute „alles“ ganz anders machen, weil Sie in den letzten Jahren schlau(er) geworden sind?

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