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Die Vermögensfrage : Wie wäre es mit Dave Gilmours Gitarre?

Auf der hellen Seite der Bühne: David Gilmour spielt eine Fender Stratocaster in London. Bild: Ullstein

In Zeiten niedriger Zinsen steigt die Neigung zur Beteiligung an Auktionen. Wer daran Spaß hat, sollte zuschlagen. Wer Geld anlegen will, sollte lieber an die Börse gehen.

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          Georg Graf von Wallwitz, literaturkundiger Fondsmanager und Gesellschafter in der Münchner Fondsgesellschaft Eyb&Wallwitz, erinnert in der neuesten Ausgabe seines „Börsenblatts an die gebildeten Stände“ an das, was der antike griechische Geschichtsschreiber Herodot vor fast 2500 Jahren über die Herren des damaligen Persischen Reiches schrieb: Wichtige Entscheidungen pflegten sie zweimal zu treffen – einmal nüchtern und einmal in trunkenem Zustand. Wir wollen heute eine langfristige Anlagestrategie erörtern, die erfahrungsgemäß auch von Menschen praktiziert wird, die nicht nur in nüchternem Zustand Entscheidungen treffen – und dafür nicht selten bitterlich bezahlen.

          Wer sich mit zeitgenössischer elektrischer Gitarrenmusik befasst, wird von einer Gitarre namens Fender Stratocaster gehört haben, die um das Jahr 1970 nicht zuletzt durch Jimi Hendrix populär wurde. Eine Suche im Internet lehrt, dass heute eine gut erhaltene schwarze Stratocaster des Jahrgangs 1969 für einen hohen vierstelligen Betrag zu haben ist. Das ist schon ein hübsches Sümmchen, aber es gibt Leute, die sich das locker leisten können. So kaufen heutzutage unter anderem etwas in die Jahre gekommene Manager, Freiberufler und Investmentbanker, die in ihrer wilden Jugend in Amateur-Rockbands gespielt hatten, solche Instrumente – manchmal aus Nostalgie, manchmal aber auch als Kapitalanlage.

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