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Die Vermögensfrage : Einmal wie James Bond

Lizenz zum T(r)öten: 007-Darsteller Sean Connery mit Dienstwagen von Aston Martin, Baujahr 1964 Bild: ddp/interTOPICS/mptv

Niedrigzinsphase und kein Ende in Sicht – mit schicken Oldtimern können einige richtig Geld verdienen. Doch wer sich nicht für Autos interessiert, dürfte an dieser Wertanlage nur begrenzt Spaß haben.

          5 Min.

          Im Namen Ihrer Majestät unterwegs – als James Bond. Mit dem silbergrauen Aston Martin DB5 kommt man diesem Traum vielleicht ein bisschen näher. Der Wagen hat austauschbare Nummernschilder, ein kugelsicheres Schutzschild, einen Schleudersitz auf dem Beifahrersitz, alles was ein Agent so braucht. Dieses Auto, für den James-Bond-Film „Feuerball“ bestellt, dann später aber für die Werbeaufnahmen zu dem Film genutzt, kam 2019 bei einer Versteigerung unter den Hammer und brachte damals 2,6 Millionen Pfund ein – was für ein Oldtimer!

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Bei aller Bewunderung für das schicke Auto: Als lukrative Wertanlage eignet sich ein Oldtimer nicht unbedingt. Genau wie Gold, Wein oder Kunst fehlt den schönen Autos ein ganz entscheidendes Merkmal dafür: Stetige Einnahmen über die Zeit des Besitzes. Wer Aktien besitzt, kann auf Dividenden hoffen, wer sich ein Haus anschafft, erwartet Mieteinnahmen oder spart sich die monatlichen Mietzahlungen. Bei einem wertvollen Auto aber fließt Geld erst wieder zurück, wenn man es wirklich verkauft. Der Wertzuwachs ist sonst nur einer auf dem Papier.

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