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Die Vermögensfrage : Das gilt es in der Steuererklärung für 2020 zu beachten

  • -Aktualisiert am

Ein Tisch für alle Fälle: Essen, Arbeit und Kinderbetreuung in der Pandemie Bild: Andreas Pein

Kurzarbeit, Homeoffice, Kinderbonus – Steuerzahler müssen sich in der Steuererklärung für 2020 aufgrund der Pandemie auf einige Änderungen einstellen. Ein Überblick.

          7 Min.

          Läden sind geschlossen, viele arbeiten in Kurzarbeit oder schlagen sich, gepaart mit dem Lernen auf Distanz ihrer Kinder, zu Hause im Homeoffice herum. Die Corona-Pandemie stellt für viele eine enorme psychische, aber auch eine finanzielle Belastung dar. Daher fragen sich einige, inwiefern sie das Finanzamt an den Ausgaben für das Homeoffice beteiligen können und ob sie wegen des Kurzarbeitergelds Steuern zurückzahlen müssen. Fest steht, dass die Angaben aus den vergangenen Jahren in der Steuererklärung in vielen Fällen nicht einfach so für das Jahr 2020 übernommen werden können.

          Auch sind in diesen speziellen Zeiten nicht alle Punkte restlos geklärt, was denn nun mit dem Finanzamt verrechnet werden kann und was nicht. „Es fehlt eine Verwaltungsanweisung, aus der eindeutig hervorgeht, was Steuerzahler steuerlich geltend machen können“, sagt Isabel Klocke, Leiterin der Steuerabteilung beim Bund der Steuerzahler. Sie rät daher Steuerzahlern in Grenzfällen beispielsweise, die Ausgaben für das häusliche Arbeitszimmer oder FFP2-Masken in der Steuererklärung aufzulisten. Verbunden mit dem Risiko, dass das Finanzamt die Aufwendungen dann streicht.

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