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Die Vermögensfrage : Was der Tod kostet

  • -Aktualisiert am

Der letzte Weg kann ein teurer sein – darauf sollte man sich vorbereiten. Bild: dpa

Neben der klassischen Beerdigung wird heute eine Vielzahl unterschiedlicher Bestattungsformen angeboten. Wünsche können in einer Bestattungsverfügung festgehalten werden – oder man plant die letzte große Feier schon zu Lebzeiten.

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          Im vergangenen Jahr sind in Deutschland rund 955.000 Menschen gestorben. Nach dem Tod eines Menschen sind jede Menge Formalitäten zu erledigen. Es gilt Angehörige und Freunde zu benachrichtigen, Verträge zu kündigen, ein Bestattungsunternehmen zu beauftragen und letztendlich einen Friedhof und ein Grab auszusuchen. Oft haben Leute falsche Vorstellungen davon, wie viel Bürokratie nach dem Ableben eines Menschen anfällt, welche Kosten bei einer Beerdigung entstehen und welche Dienstleistungen sie für ihr Geld erwarten können.

          „Daher sollten Angehörige Kostenvoranschläge mehrerer Bestatter einholen“, rät Marion Weitemeier, Redakteurin bei Stiftung Warentest. Das sei keineswegs pietätlos, sondern mittlerweile üblich. Denn je nach Region und Ausführung unterscheiden sich die Preise zum Teil deutlich. So ist eine klassische Erdbestattung im Sarg teurer als eine Urne. Auch sind die Friedhofsgebühren in Städten häufig höher als auf dem Land. Und wer sich ein bestimmtes Grab reservieren möchte (Wahlgrab), muss auch tiefer in die Tasche greifen. Zwischen 3450 und 35900 Euro geben die Bundesbürger für eine Bestattung aus, ermittelte etwa die Verbraucherinitiative für Bestattungskultur Aeternitas (siehe Tabelle).

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