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Die Vermögensfrage : Wenn die Liebe zerbricht

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Insbesondere Frauen, die sich zwischen 1977 und 2009 scheiden ließen, können profitieren. Bild: Picture-Alliance

Das Unterhaltsrecht benachteiligt den Partner, der sich um die Kinder kümmert und beruflich kürzertritt. Allerdings gestaltet sich die Aufteilung der Renten- und Versorgungsanwartschaften seit dem Jahr 2009 gerechter.

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          Am Anfang hängt der Himmel voller Geigen. Es wird viel Zeit in die Organisation der Hochzeitsfeier investiert, die Suche nach dem perfekten Kleid und die passenden Schuhe. Schließlich wird alles dafür getan, damit der gemeinhin als „schönster Tag des Lebens“ proklamierte Augenblick den Ansprüchen gerecht werden kann.

          An ein mögliches Ende der trauten Zweisamkeit und die damit verbundenen finanziellen Folgen möchte in dieser Situation kaum jemand denken. Und so verlassen sich Mann und Frau darauf, dass schon alles gut gehen wird. Doch mitunter hilft ein Blick in die Statistik. Die besagt zwar, dass die Zahl der Scheidungen seit 2011 rückläufig ist. Auch halten Ehen heute bis zur Trennung länger als früher – inzwischen leben Ehepaare im Schnitt 14,9 Jahre zusammen, bevor sie beschließen, getrennte Wege zu gehen. Aber allein 2018 endeten rund 148.000 Ehen vor dem Scheidungsrichter.

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