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Die Vermögensfrage : Wo Anleger noch Rendite finden

Staatsanleihen, Edelmetalle, ETF oder doch lieber ein Fonds? Anleger auf der Suche nach Rendite. Bild: F1online

An den Aktienmärkten dürften die besten Zeiten erst einmal vorbei sein. Anleihen sehen auch nicht attraktiv aus. Es lohnt sich, nach langfristigen Trends zu suchen.

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          Sichere Zinsanlagen, seien es Einlagen in Banken und Sparkassen oder Anleihen von Schuldnern guter Bonität bringen vermutlich auf lange Sicht nicht viel. Im Augenblick weisen zahlreiche Anleihen sogar negative Renditen aus – wer hätte vor ein paar Jahren beispielsweise gedacht, dass eine zehnjährige Schweizer Staatsanleihe mit minus 1 Prozent rentieren könnte?

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Wohlgemerkt: Kurzfristig gehen sinkende Renditen auch im negativen Bereich mit Kursgewinnen einher. Wer zu Jahresanfang Bundesanleihen gekauft hat, befindet sich mit Blick auf die Kursentwicklung deutlich im Plus. Aber als dauerhafte Anlage, bei der die Anleihen bis zur Fälligkeit gehalten werden, sind solche Papiere natürlich für viele Anleger nicht mehr interessant. Gekauft werden sie von Investoren, die Sicherheit suchen und bereit sind, dafür zu zahlen, sowie von Anlegern, die aus regulatorischen Gründen Anleihen mit sehr gutem Rating erwerben müssen.

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