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Steuertipp : Sparen mit einem Elektroauto als Dienstwagen

  • Aktualisiert am

Elektrofahrzeuge am Fraunhofer-Institut in Stuttgart Bild: dpa

Elektroautos könnten sich einem Gesetzentwurf zufolge als Dienstwagen künftig lohnen.

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          Elektromobilität wird vom Staat gefördert. Vor allem steuerliche Erleichterungen wie die (zeitlich begrenzte) Befreiung von der Kfz-Steuer für bestimmte Elektrofahrzeuge sollen Anreize für den Umstieg schaffen. Auch bei Dienstwagen gibt es steuerliche Begünstigungen bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils mit der Ein-Prozent-Regelung. Darf ein Arbeitnehmer einen Dienstwagen auch privat nutzen, entsteht ihm ein steuer- und sozialversicherungspflichtiger geldwerter Vorteil.

          Hier muss der Arbeitgeber grundsätzlich ein Prozent des Brutto-Listenneupreises monatlich auf den Bruttolohn des Arbeitnehmers aufschlagen und dafür Steuern und Abgaben abführen. Schon heute wird bei Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen ein Abschlag vom Bruttolistenpreis vorgenommen, damit Arbeitnehmer wegen der zumeist teuren Elektrofahrzeuge nicht steuerlich im Nachteil sind. Für 2018 angeschaffte Elektro-, Hybrid- oder Brennstoffzellenfahrzeuge können 250 Euro pro Kilowattstunde Batterieleistung beziehungsweise gespeicherter Energie vom Listenpreis abgezogen werden, höchstens jedoch 7500 Euro.

          Nach einem aktuellen Gesetzentwurf will der Steuergesetzgeber nun anstelle des Abzugsbetrags für in den Jahren 2019 bis 2021 angeschaffte Elektrofahrzeuge die private Nutzung nur noch mit einem Prozent des halbierten inländischen Bruttolistenpreises bewerten. Das gilt auch bei der Fahrtenbuchmethode. Im Jahr 2022 gibt es dann noch einmal den Abschlag in Höhe von 50 Euro pro Kilowattstunde (höchstens 5500 Euro). Offen ist, ob sich die für Elektro-Firmenfahrzeuge günstige Änderung im Gesetzgebungsverfahren durchsetzen wird.

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