https://www.faz.net/-ht6-9c94m

Einkommensteuer : Fast 3 Millionen Deutsche zahlen Spitzensteuersatz

Im Steuerdschungel: Viele Bürger suchen ihr Heil mit Hilfe eines Beraters oder Wirtschaftsprüfers. Bild: dpa

Der Spitzensteuersatz beträgt 42 Prozent – mittlerweile fällt einer von 15 Steuerzahlern darunter. Für diese Entwicklung gibt es einen einfachen Grund.

          Jedes Jahr rutschen etwa 150.000 Steuerzahler in die Spitzenbelastung der Einkommensteuer. Dieses Jahr werden knapp 3 Millionen Bürger den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zahlen. Vergangenes Jahr waren es 2,85 Millionen Steuerzahler gewesen, im Jahr davor 2,69 Millionen. Die Zahlen nannte das Bundesfinanzministerium. Danach gefragt hatte der FDP-Abgeordnete Carl-Julius Cronenberg.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Der Politiker kritisierte, dass die Bundesregierung keine Auskunft über die weitere Entwicklung gibt. Er selbst geht davon aus, dass bis zum Ende der Legislaturperiode 600.000 bis 800.000 Bürger zusätzlich in den Spitzensteuersatz gespült werden.

          Die Bundesregierung hat zwar angekündigt, wie in den vergangenen Jahren die kalte Progression ausgleichen zu wollen. In diesem Fall werden die Eckwerte des Einkommensteuertarifs so verschoben, dass die Mehrbelastung aus der Inflation ausgeglichen wird. Weitere Steuersenkungen soll es aber nicht geben. Wenn die Gehälter in guten Zeiten stärker steigen, landen mehr und mehr Leute in einer höheren Steuerlast.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Weiter Grund zum Jubeln? Eintracht Frankfurt steht im Achtelfinale der Europa League.

          Europa League : Nun wartet Inter Mailand auf die Eintracht

          In Marseille, Rom, Charkiw und Limassol war die Frankfurter Eintracht bereits bei ihrer Europareise. Nun muss die letzte verbliebene deutsche Mannschaft in der Europa League gegen Inter Mailand um den Einzug ins Viertelfinale spielen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.