https://www.faz.net/-hbv-9e1vo

Geldwerter Vorteil : Hessen und Baden-Württemberg wollen Jobticket von Steuer befreien

  • Aktualisiert am

Ein steuerfreies Jobticket könnte dazu führen, dass Berufstätige mehr Busse und Bahnen nutzen. Bild: dpa

Ein Jobticket gilt als geldwerter Vorteil und muss bislang beim Finanzamt versteuert werden. Das macht es für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer unattraktiv. Ein Vorstoß Hessens und Baden-Württembergs soll das nun ändern.

          1 Min.

          Hessen und Baden-Württemberg wollen sich im Bundesrat dafür stark machen, dass Jobtickets von der Steuer befreit werden. Beide Länder bringen am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag in den Finanzausschuss ein, wie ein Sprecher des hessischen Finanzministeriums in Wiesbaden der dpa sagte.

          Gewährt bislang ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern ein kostenloses oder verbilligtes Jobticket, so muss die Kostenersparnis für die Fahrkarte grundsätzlich versteuert werden. Dies geschieht entweder pauschal durch den Arbeitgeber - und macht ein Jobticket aus Unternehmenssicht unattraktiv, wie der Ministeriumssprecher erläuterte. Muss der Arbeitnehmer sein Jobticket selbst versteuern, dann verringerten sich seine Vorteile deutlich.

          „Zukünftig soll der geldwerte Vorteil nicht mehr versteuert werden müssen - weder vom Arbeitgeber, noch vom Arbeitnehmer“, erklärten Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne). Das fördere die Nutzung von Bussen und Bahnen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Coronakrise : Kein „Tschernobyl-Moment“

          Chinas Führung kämpft gegen unliebsame Informationen über das Coronavirus. Jetzt hat Staatschef Xi gesprochen. Das zeigt, dass die Lage ernst ist. Problem: Wenn Xi im Spiel ist, muss alles besser werden – zumindest offiziell.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.