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Steuerliche Grenzen : Zu besonderen Anlässen gibt es Geschenke – und Post vom Fiskus

Nicht zu viele Handtaschen verschenken: Bei Exemplaren der Marke Dolce zählt das Finanzamt mit. Bild: Reuters

Wer schenkt, will Freude bereiten. Was man aber schenkt, kann steuerrechtlich bedeutsam sein. Welche Geschenke muss man melden?

          5 Min.

          Der Lebende bedenke,

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wenn auch der Tag ihm mault,

          Daß er den Freunden schenke,

          Was nie und nimmer fault.

          (Johann Wolfgang von Goethe)

          Jeden Tag verschenken Menschen etwas. Dafür gibt es verschiedene Gründe: ein Geburtstag, die bestandene Gesellenprüfung, das Examen des Neffen oder vielleicht die Hochzeit der Enkelin. Manchmal schenkt man aber auch ohne besonderen Anlass. Einfach um jemandem eine Freude zu bereiten. Wer aber denkt, dass Schenken gleich Schenken ist und der Anlass oder die Art des Geschenkes dabei keine Rolle spielt, irrt – zumindest für das Finanzamt. Steuerrechtlich spielt es nämlich durchaus eine Rolle, ob eine Schenkung zu bestimmten Anlässen stattfindet oder eben nicht, genauso wie das Geschenk selbst eine Rolle spielt.

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