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Steigende Energiekosten : So viel mehr zahlen Sie bald für Gas und Strom

Jedes Lichtlein kostet – die Stromkosten für Mieter steigen enorm. Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild

Die Preise für Erdgas und Strom haben sich deutlich erhöht. Bald werden die Mehrkosten bei den Verbrauchern ankommen. Eine Rechnung für Singles, Paare und Familien.

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          Bisher gibt es die Bedrohung nur auf dem Papier. Die Preise für Heizen und für Strom steigen und steigen, aber sie machen sich in der Regel noch nicht im Geldbeutel bemerkbar. Denn abgerechnet wird derzeit noch zu alten, niedrigeren Preisen. Das wird sich ändern, und das Ausmaß wird heftig sein: Mehrkosten von über 1000 Euro im Jahr drohen.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Nebenkostenabrechnung für 2021, die viele Mieter in den nächsten Wochen zugeschickt bekommen, zeugt davon noch kaum. Die Energiepreise sind zwar gestiegen, aber relativ spät im Jahr. Der große Hammer droht im nächsten Jahr, wenn die Abrechnung für 2022 vorgelegt wird. Einige werden es schon vorher spüren. Denn die ersten Vermieter fangen jetzt an, die Vorauszahlungen für die Mietnebenkosten wegen der steigenden Energiepreise zu erhöhen. Einmal im Jahr ist das erlaubt, danach haben die Mieter zumindest bis zum nächsten Jahr Planungssicherheit. Spüren werden es auch die Hauseigentümer, die noch eine Ölheizung haben (rund ein Viertel der Haushalte) und jetzt irgendwann Heizöl nachkaufen müssen. Deren Mieter merken das über angehobene Vorauszahlungen und im nächsten Jahr mit der Nebenkostenabrechnung.

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