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Eigentum als Altersvorsorge : Warum Sie Ihr Geld in Modernisierung stecken sollten

Schaffe, schaffe, Häusle renoviere: Für manchen Immobilienbesitzer zahlt sich die Investition in Modernisierung aus. Bild: Picture-Alliance

Hausbesitzer sind oft nur auf dem Papier wohlhabend. Die Mieten sind bescheiden, der finanzielle Spielraum ist begrenzt. Da hilft nur die Flucht nach vorne, im besten Fall locken traumhafte Renditen für die Altersvorsorge.

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          Die Banken ertrinken zurzeit in Giralgeld, weil viele Kunden nicht den Mut haben, ihre Guthaben in Anleihen oder Aktien zu investieren. Das ist verständlich, weil Obligationen kaum Zinsen abwerfen und Unternehmensbeteiligungen unkalkulierbaren Schwankungen unterliegen. Sicher ist Giralgeld aber nicht, weil die Anleger ihre Forderungen beim Zusammenbruch der Bank verlieren. Das staatliche Versprechen, für alle Einlagen zu bürgen, kann im Ernstfall gar nicht erfüllt werden. Daher bleibt es wichtig, das Privatvermögen breit und kostengünstig anzulegen, weil nur auf diese Weise verhindert werden kann, beim Bruch aller Dämme hinweggespült zu werden.

          Volker Looman
          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Vor diesem Hintergrund sollten vor allem die Besitzer vermieteter Immobilien nicht den Fehler machen, ihre flüssigen Reserven in Festgeld und Sparbriefen zu bunkern, weil sie mit ihren Liegenschaften lukrative Alternativen haben. Die Modernisierung vermieteter Häuser und Wohnungen kann, wenn die Lage der Objekte stimmt, jährliche Renditen abwerfen, die weit über den Verzinsungen sicherer Pfandbriefe liegen. Das wird in folgendem Fall deutlich.

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