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Nach den Kurseinbrüchen : Und trotzdem: Aktien taugen zur Altersvorsorge

Die Kurve im Handelssaal der Frankfurter Börse. Bild: dpa

Die Kursverluste durch die Verbreitung des Coronavirus werfen die Frage auf, wie viel Schwankung für die Rente akzeptabel ist. Zustände wie in Amerika nach der Finanzkrise lassen sich mit der richtigen Ausgestaltung vermeiden.

          4 Min.

          Die internationalen Aktienmärkte haben in den vergangenen Wochen durch die rasante Ausbreitung des Coronavirus erhebliche Verluste erlitten. Das deutsche Börsenbarometer Dax verlor im vergangenen Monat rund 19 Prozent seines Werts, der marktbreite amerikanische Index S&P 500 rund 17 Prozent und der französische Leitindex CAC-40 rund 21 Prozent. Diese Entwicklung fällt mitten in eine bislang noch hinter verschlossenen Türen geführte Diskussion über eine grundlegende Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge.

          Philipp Krohn
          (pik.), Wirtschaft

          Eine der Kernüberlegungen: Wegen des Zinsverfalls der vergangenen Jahre, insbesondere in Folge der internationalen Finanzkrise, sollte die Ruhestandsplanung stärker auf Investitionen in das Produktivkapital setzen – ansonsten lasse sich die Rentenlücke durch den demografischen Wandel nur schwer schließen. Auch die Ideen der hessischen Landesregierung einer Deutschlandrente und einer „Extrarente“ der Verbraucherzentralen basiert auf höheren Aktienengagements.

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