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FAZ Plus Artikel Negative Realzinsen : Wie können Sparer die Inflation ausgleichen?

Kinder spielen 1923 mit damals durch die Inflation wertlos gewordenen Geldscheinen. Heutzutage müssen Sparer nur eine zweiprozentige Inflation verkraften. Bild: Picture-Alliance

Die Inflation macht deutschen Konten zu schaffen. Laut neuen Berechnungen verlieren Sparer jährlich fast zwei Prozent an Kaufkraft. Ist dieser Wertverlust ausgleichbar?

          Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat gerade noch einmal den Finger in die Wunde gelegt: Den deutschen Sparern, die ihr Geld auf Girokonten und schlecht verzinsten Sparkonten parken, macht die wieder aufkommende Inflation zu schaffen. Das Internetportal Check24 hat einmal ausgerechnet, wie stark die aktuelle Inflation von 2 Prozent eine Ersparnis von 10.000 Euro auf den unterschiedlichen Konto-Typen angreift. Auf einem unverzinsten Konto erleidet der Anleger einen Kaufkraftverlust von 196 Euro im Jahr: Ein Warenkorb, der heute 10.000 Euro kostet, wird bei 2 Prozent Inflation in einem Jahr 10.200 Euro kosten. Mit 10.000 Euro kann man dann nur noch 98,04 Prozent des Warenkorbes erwerben. Die Differenz in der Kaufkraft beträgt daher 1,96 Prozent. 10.000 Euro verlieren so innerhalb eines Jahres 196 Euro an Kaufkraft.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Ein bisschen abmildern lässt sich der Verlust, indem man das Geld auf ein Tagesgeldkonto transferiert. Die höchsten Zinsen, die Check24 dafür auf seiner Vergleichsplattform nennt, sind die der HSH Nordbank. Dort gibt es derzeit 0,69 Prozent effektiven Jahreszins. Das wären 69 Euro Zinsen im Jahr für 10.000 Euro. Der Verlust würde auf 127 Euro im Jahr schrumpfen. Der Haken: Die Bank garantiert nicht, dass sie die Zinsen in dieser Höhe belässt, sie kann diese im 14-Tages-Rhythmus ändern.

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