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Sparen trotz Nullzinsphase : Wie Sparer in der Nullzinsphase 1,5 Prozent Inflation schlagen

Geld sparen trotz geringer Zinsen – doch wie? Bild: dpa

Ökonomen erwarten in diesem Jahr eine niedrigere Inflation als im vergangenen. Im Vergleich zum Vorjahr sind jedoch auch die Zinsen etwas abgefallen. Wie können Anleger die Inflation schlagen?

          Im vorigen Jahr sah es ziemlich schlecht aus. Im Oktober beispielsweise, als Benzin teurer wurde, lag die Inflation in Deutschland bei 2,3 Prozent. Wer da Möglichkeiten der Geldanlage suchte, die diesen Wertverlust ausgleichen, konnte alle Formen von Tages- und Festgeldkonten vergessen, selbst Aktien lockten in dem Jahr mit einem Dax-Jahresverlust von 18 Prozent nicht unbedingt. Zuletzt haben sich die Preissteigerungen wieder ein wenig beruhigt, im Februar lag die Inflation bei 1,5 Prozent. Entsprechend erwarten viele Ökonomen auch auf Jahressicht eine niedrigere Inflation als im vergangenen Jahr. Allerdings haben auch die Zinsen bei so manchem Anlageprodukt von niedrigem Niveau aus weiter nachgegeben. Das lohnt einen neuen Blick: Wie können Anleger die Inflation schlagen?

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Eine kleine Übersicht hat gerade das Internetportal Check 24 veröffentlicht. Es nennt immerhin vier festverzinsliche Angebote, mit denen sich die Inflation schlagen lässt. Allerdings haben die zum Teil Haken. Unter anderem ist dort ein Bonus der Plattform mit eingerechnet, den diese bei der Vermittlung von Anlagen ausschließlich an Neukunden vergibt, zudem handelt es sich zum Teil um etwas exotische Banken. Die Rietumu Bank aus Lettland bietet demnach 1,72 Prozent im Jahr für Festgeld auf zwei Jahre. Die Austrian Anadi Bank aus Österreich bietet 1,52 Prozent auf einem Tagesgeldkonto mit variablen Zinsen. Die Hamburg Commercial Bank aus Deutschland, die frühere HSH Nordbank, bietet 1,51 Prozent auf einem solchen Tagesgeldkonto. Und die rumänische Alpha Bank zahlt 1,5 Prozent.

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