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Wechseln, abheben, tricksen : Wie kann ich mich gegen Negativzinsen wehren?

Geld abheben und in den Tresor packen? Davon rät Bankenprofessor Burghof trotz der Negativzinsen ab. Bild: AFP

Mehr als 150 Banken in Deutschland nehmen mittlerweile „Verwahrentgelte“: Aber was können Kunden tun, wenn die Bank plötzlich Negativzinsen für Einlagen haben will?

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          Es trifft bisher längst nicht jeden – aber es müssen sich doch immer mehr Menschen mit dieser Frage auseinandersetzen: Was mache ich, wenn meine Bank plötzlich Negativzinsen für meine Spareinlagen verlangt? Mehr als 150 Banken in Deutschland nehmen mittlerweile „Negativzinsen“ oder „Verwahrentgelte“, meistens für große Einlagen, davon 52 auch von Privatkunden, wie das Internetportal Biallo berichtet. Die Deutsche Bank, die Commerzbank, selbst Genossenschaftsbanken wie ganz aktuell wohl auch die Frankfurter Volksbank von März kommenden Jahres an: viele Institute denken über neue Regelungen nach, haben sie schon eingeführt oder sprechen gerade mit Kunden darüber.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Es geht durchaus um ernstzunehmende Beträge. Wer im Laufe der Niedrigzinsphase 100.000 Euro auf seinem Tagesgeld- oder Girokonto angesammelt hat, müsste bei Negativzinsen von 0,5 Prozent immerhin 500 Euro im Jahr zahlen. Grund genug jedenfalls, den Vorgang nicht einfach auf sich beruhen zu lassen.

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