https://www.faz.net/-hbv-9zrvs

Die verlorenen Jahre : Was Gutverdiener finanziell oft falsch machen

  • -Aktualisiert am

Entscheiden ist die Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Hier heißt das Gebot der Stunde nicht Altersvorsorge, sondern Risikoabsicherung und Eigenheimfinanzierung. Bild: Picture-Alliance

Bei Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen hapert es oft an der Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Gedanken an die Altersvorsorge taugen nicht, wenn das finanzielle Gerüst im Hier und Jetzt nicht passt.

          6 Min.

          Akademiker von A wie Anwalt bis Z wie Zahnarzt mögen in ihren Berufen wahre Könner sein, doch beim Umgang mit Geld hapert es in vielen Fällen bei der schlichten Einsicht, welche Verträge in bestimmten Lebenslagen notwendig oder überflüssig sind. Dadurch kommt es bei den Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen immer wieder zu Pannen und Pleiten.

          Wenn die Anleger zu gegebener Zeit merken, dass das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist die Jammerei groß. Schuld sind die Banken, sündig der Staat, verantwortlich die Versicherungen, nur sich selbst klammern Privatleute in aller Regel aus. Das ist freilich grobe Unsportlichkeit. Wer beim Geld nicht aufpasst, setzt sich der Gefahr aus, beim Verlassen der Bank um einige Euro ärmer zu sein, und wer nicht erkennt, was überflüssig ist, wird nach dem Abzug eines Versicherungsvertreters um einige Verträge reicher sein. Das kann wie im folgenden Fall zu Verwerfungen führen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Eine Razzia in einer Shisha-Bar in Bochum

          Aussteigerprogramm : Raus aus dem Clan

          Nordrhein-Westfalen will den Ausstieg aus kriminellen Großfamilien erleichtern. Das Programm läuft gut an, doch die Erfahrungen lehren auch: Wer den Ausstieg wagt, wird meist brutal zurück gezwungen.
          Eine Polizeistreife am Strand von Sardinien im Mai

          Sardinien braucht Touristen : Bloß keine Amerikaner

          Sardinien ist auf den Tourismus angewiesen, doch aus Angst vor Corona bleiben viele Besucher weg. Die Branche wünscht sich eine überschaubare, zahlungskräftige Kundschaft. Aber offenbar nicht aus jedem Land.