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Die Vermögensfrage : Nicht nur guter Wein muss reifen

Wein könnte eine wahre Schatzgrube sein. Bild: dpa

Eine Weintour der etwas anderen Art: Einige edlen Tropfen eignen sich nicht nur in der Flasche zur Anlage. Es gibt auch Wertpapiere.

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          Der Herzog von Eguia war ein begüterter Mann, aber er fand auf seinen ausgedehnten Ländereien keine Ruhe, weil er immer wieder von marodierenden Soldaten belästigt wurde. Also baute er sich eine Burg und schon wurde er nicht mehr belästigt. Das war im Jahre 1548. Später wurde aus der Burg ein Kloster, wieder später ein Militärlager. Diese Geschichte aus dem nördlichen Spanien wäre für diese Rubrik nicht von Interesse, wenn sich nicht vier spanische Winzer im Jahre 1985 entschlossen hätten, das Anwesen samt der umliegenden Ländereien zu erwerben, um dort hochwertigen Wein anzubauen. Von dieser Entscheidung können heute nicht nur Genießer guter spanischer Weine profitieren, sondern auch Kapitalanleger.

          Die Geschichte des Weinbaus ist eine sehr alte, aber die Geschichte des Weins als eines Objekts für die Kapitalanlage ist sehr viel jüngeren Datums. Grob unterscheiden lassen sich zwei Formen der Kapitalanlage: Das ist zum einen und zuerst der Erwerb und die Lagerung von Weinen, üblicherweise in Flaschen. Viele Kenner würden dies wohl als die einzig richtige Kapitalanlage in Wein betrachten, aber wir wollen uns ihr erst in einem späteren Beitrag widmen.

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