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Gelassenheit an der Börse : Die unsinnige Angst vor Verlusten

Lange Gesichter: Die Finanzkrise 2008 war für viele Händler ein Albtraum. Einige Jahre später hattne sich die Märkte wieder erholt. Bild: AP

Wer an der Börse handelt, muss mit einer temporären Wertminderung des Depots rechnen. Doch sind das wirklich Verluste? Unser Finanzanalytiker mahnt zur Besonnenheit.

          6 Min.

          Liebe Anleger, werte Börsianerinnen!

          Volker Looman
          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Ich habe Sie vor 14 Monaten gefragt, ob Kursverluste bei Aktien vorübergehende oder endgültige Verluste sind. Die Frage ist – Corona sei Undank – aktueller denn je und wird Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht schmecken, weil es gestern an den Börsen wieder richtig gekracht hat. Der Kurs des deutschen Leitindex Dax ist seit Beginn dieses Jahres um mehr als 2600 Punkte gefallen. Das ist ein Absturz von knapp 20 Prozent innerhalb von neun Wochen. Der Wert des europäischen Eurostoxx 50 ist im selben Zeitraum um 21 Prozent gefallen. Der breit gefasste amerikanische Index Standard & Poors 500 ist seit Jahresbeginn um mehr als 14 Prozent gesunken, und in China, wo das Virus ausgebrochen ist, hat der Schanghai Composite Index gerade mal 4 Prozent verloren. Die Welt ist wirklich verrückt – nicht wahr?

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